Internationale Organisationen
Umweltprogramm der Vereinten Nationen
Aufgabe des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) ist es, im Bereich des Umweltschutzes Führung anzubieten und Partnerschaften zu fördern, indem Nationen und Völker dazu inspiriert, informiert und in die Lage versetzt werden, ihre Lebensqualität zu verbessern, ohne die künftiger Generationen aufs Spiel zu setzen.
Nachhaltige Mobilität, Sport und Umwelt, Lebensräume und urbane Infrastrukturen sind allesamt Themen, mit den sich UNEP beschäftigt.
Das UNEP-Büro in Brüssel ist ein starker Unterstützer der Velo-City 2009.
Mehr Informationen:
- www.unep.org
- www.unep.org/urban_environment/index.asp
- www.unep.org/tunza/youth/
- www.unep.org/sport_env/index.asp
- www.unep.fr/energy/transport/
Vereinte Nationen
Den Vereinten Nationen kommt bei globalen Anstrengungen zur Lösung menschheitsbedrohender Probleme eine zentrale Rolle zu. Zu diesem Zweck kooperieren mehr als 30 verbundene Organisationen, die zusammen das „UNO-System“ genannt werden. Unermüdlich setzt sich die UNO mit ihren Organisationen für die Achtung der Menschenrechte, den Schutz der Umwelt und die Bekämpfung von Krankheit und Armut ein.
Mehr Informationen:
Europäische Kommission,
Generaldirektion Energie und Verkehr
Gut funktionierende Verkehrswege sind für Unternehmen und Menschen in Europa überlebenswichtig. Mit der EU-Verkehrspolitik wird das Ziel verfolgt, in ganz Europa für einen sauberen, sicheren und effizienten Verkehr zu sorgen und den Binnenmarkt für Waren sowie das Recht der Bürger auf Freizügigkeit innerhalb der EU zu fördern. Die Ziele der europäischen Verkehrspolitik lassen sich ohne Berücksichtigung des Verkehrs in urbanen Räumen nicht verwirklichen. Aus diesem Grund engagiert sich die Kommission sehr für die Umsetzung von EU-Maßnahmen im Bereich der urbanen Mobilität bei voller Berücksichtigung des Subsidiaritätsprinzips.
Im Grünbuch über städtische Mobilität (‚the Green Paper on urban Mobility’) wird angeregt, Radfahren zu einem integralen Bestandteil urbaner Verkehrspolitiken zu machen. Die Europäische Kommission macht es vor, indem dem Fahrrad in der Mobilitätspolitik für Kommissionsmitarbeiter ein besonderer Stellenwert eingeräumt wird. Im Rahmen ihrer Verantwortung zur Ausarbeitung von Politiken und Verwaltung von Förderinstrumenten geht die Kommission auf verkehrspolitische Belange ein, betreibt Infrastrukturförderung, fördert den Austausch vorbildlicher Praktiken und unterstützt lokale Maßnahmen zur Bewertung der Fahrradpolitik.
Die Europäische Kommission unterstützt die Velo-city-Konferenz 2009 in vollem Umfang.
Mehr Infos:
- http://ec.europa.eu/dgs/energy_transport/index_en.htm
- http://ec.europa.eu/transport/urban/index_en.htm
Europäische Kommission
Aufgabe der Europäischen Kommission ist es, die allgemeinen Interessen der Europäischen Union zu fördern. Die Europäische Union besteht aus 27 demokratischen Mitgliedstaaten und gewährleistet, dass 498 Millionen Bürgern in Frieden, Wohlstand und Freiheit in einer gerechteren, sichereren Welt leben können. Die Kommission nimmt ihre Aufgabe wahr, indem sie europäische Rechtsetzungsvorschläge unterbreitet, die Umsetzung von Übereinkommen und europäischem Recht überwacht und für allgemeine Politiken und Verwaltungsfonds zuständig ist.
Mehr Infos:
Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss
Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) ist eine mit den Römischen Verträgen geschaffene EU-Einrichtung, durch die sich zivilgesellschaftliche Organisationen aller EU-Mitgliedstaaten an der Gestaltung von EU-Politik beteiligen. Es handelt sich um ein Beratungsorgan, das die Aufgabe hat, eine „Brücke“ zwischen EU und Zivilgesellschaft zu schlagen, den sozialen Dialog wie auch eine Mitbestimmungsdemokratie zu fördern. Der EWSA veröffentlicht seine Vorschläge in amtlichen Stellungnahmen, die von den Vertretern der Arbeitgeberorganisationen, Gewerkschaften und anderer Interessengruppen (wie Verbraucherverbänden oder Umweltorganisationen) gemeinsam entwickelt werden. In den Stellungnahmen zur europäischen Verkehrspolitik plädiert der EWSA für energieeffiziente und nachhaltige Verkehrssysteme und dafür, dass Infrastrukturmaßnahmen für öffentliche Nahverkehrsmittel, Fußgänger und Radfahrer vor Infrastrukturmaßnahmen für Kraftfahrzeuge Vorrang haben, weil nur so die Wohn-, Lebens- und Umweltbedingungen in Großstädten verbessert werden könnten (siehe WSA-Stellungnahme TEN/276 „Verkehr in städtischen und großstädtischen Ballungsgebieten“). Insbesondere fordert der EWSA EU-Finanzhilfen zur Umsetzung und Erhaltung von Radverkehrsinfrastruktur wie zum Beispiel EuroVelo-Routen, Möglichkeiten der Radmitnahme in allen europäischen Zügen und eine Einbeziehung der europäischen Radverkehrspolitik in alle anderen wichtigen Politikbereiche der EU, wie Städtebau, Gesundheit und Bildung (siehe EWSA-Stellungnahme TEN/277 „Förderung des grenzüberschreitenden Radverkehrs“).
Der EWSA engagiert sich sehr für die Velo-city-Konferenz 2009 und wird in Kürze in Kooperation mit der Velo-city 2009 das erste Europäische Radfahrlexikon herausgeben, in dem Schlüsselbegriffe aus den Bereichen Radfahren und Radinfrastrukturen wie auch verschiedene Rädertypen für unterschiedliche Verwendungszwecke in allen 23 EU-Amtssprachen erläutert werden – für Radfahrer im Ausland, zur Information über vorbildliche Praktiken und zur allgemeinen Förderung von Radverkehrsmaßnahmen. Als Ausdruck seines Engagements wird der EWSA Unterzeichner der Charta von Brüssel zur Förderung des Radverkehrs sein.
Mehr Infos:
-
EWSA: www.eesc.europa.eu
- Fachgruppe Verkehr, Energie, Infrastrukturen, Informationsgesellschaft (TEN):
www.eesc.europa.eu/sections/ten/index_en.asp- Verkehr:
www.eesc.europa.eu/sections/ten/index_en.asp?id=2000tenen - Infrastruktur und Dienstleistungen von allgemeinem Interesse: www.eesc.europa.eu/sections/ten/index_en.asp?id=5000tenen
- Verkehr:
- Fachgruppe Verkehr, Energie, Infrastrukturen, Informationsgesellschaft (TEN):


