Velo-city Geschichte
Velo-city gilt als bedeutendste internationale Konferenzreihe zur Förderung der Radverkehrsplanung. Das Fahrradfahren als effiziente, gesunde, schnelle und umweltfreundliche Beförderungsart wird zunehmend anerkannt. Velo-city hat zum Ziel, die Fahrradnutzung im Alltags- und Freizeitverkehr zu fördern. Die Bezeichnung Velo-city ist ein Wortspiel aus dem französischen Wort für Fahrrad (vélo) und dem englischen Ausdruck für Geschwindigkeit (velocity), in dem gleichzeitig auf den Begriff „city“ verwiesen wird. Der Name der Konferenzreihe geht auf den Europäischen Radfahrerverband ECF zurück. Der für die Velo-city-Konferenzreihe verantwortliche Direktor ist Dr. Bernhard Ensink, der Generalsekretär des ECF.
Velo-city wurde 1980 in Bremen ins Leben gerufen, als die Konferenz mit ca. 300 Teilnehmern einen wesentlichen Beitrag zur Gründung des Europäischen Radfahrerverbands ECF leistete. In den fast 30 Jahren seines Bestehens wurde der Kongress in großen europäischen Gastgeberstädten organisiert, wie zum Beispiel in London (1984), Barcelona (1997) und Paris (2003), aber auch in kleineren Städten mit Vorbildcharakter, wie zum Beispiel in Groningen (1987) und Basel (1995). Seit der Konferenz in Groningen wird die Velo-city-Konferenz alle zwei Jahre organisiert. Jüngster Austragungsort war 2007 München.
München war mit über 950 Teilnehmern aus 50 Ländern die bisher größte Velo-city-Veranstaltung. Velo-city-Konferenzen zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht für eine bestimmte Berufsgruppe interessant sind, sondern all jene an einen Tisch bringen, die an der Konzeption, Umsetzung und Förderung von Fahrradmaßnahmen beteiligt sind. Um dem wachsenden Bedarf an Expertise bzw. Erfahrungen der Städte mit urbanem Radverkehr gerecht zu werden, hat der ECF entschieden, die Velo-city-Konferenzen ab 2011 jährlich abzuhalten. Das Ausschreibungsverfahren wurde im Juli 2008 eröffnet.
Weitere Informationen:
Velo-city 2007
